Grundsatzrevidierungen kommunikativer Axiome
Paul Watzlawick
Tja, irren ist menschlich. Das Unmögliches wahr werden kann, damit wird man immer wieder aufs Neue im Berufsleben (nicht nur dort) konfrontiert.
El Día de los Muertos ist zwar schon vorbei,
aber wer kann dazu schon nein sagen?
Ich jedenfalls nicht.
Hm. Hm. Hm. Ja, CocoRosie sind schon etwas obskur. Sicher. Gestern Abend war ich bei einem Konzert der beiden Schwestern. Die zwei bisher erschienenen Alben kann man dann doch als sehr homogen bewerten, was man von den inzwischen miterlebten Konzerten sicher nicht sagen kann. Zu den "all those beautiful boyz" zählte diesmal nicht mehr Antony And The Johnsons, sondern ein teilweise rappendes, viel tanzendes Großstadtdschungelkriegertrio. Mit dem ganzen Hip Hop-Kram konnte ich noch nie etwas anfangen. Klar, jeder der zu meiner Generation zählt und in der DDR aufgewachsen ist, weiß sehr gut, dass der Film "Beat Street" Kult war. Aber dennoch kann ich mit diesem Genre nichts anfangen. Nun lassen also CocoRosie die Neger* tanzen. Und singenrappen. Als beim letzten Konzert Antony And The Johnsons den Support gab, war es für mich auch erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig. Falsett-Stimmen haben zwar schon frühzeitig meinen Gehörgang gefunden (Jimmy Somerville), aber zumindest im Alleingang war mir Antony Hegarty doch etwas zu lethargisch. Erst im Zusammmenspiel mit den Casady-Schwestern, vor allem bei "beautiful boyz", entpuppte sich dieses als absoluter Ohrwurm. Was will mir das sagen? Das ich nun demnächst die Rap-Schiene gut finde? Groove hatte das jedenfalls allemal. Optisch war es auch sehr nett anzusehen - das Lidl-Leckerli von der Frau Budenzauberin muss da wohl weiter hinter der Kasse bleiben. Und es wurde auch alles (O.K. - für Insider wohl nur ein Bruchteil) ausgereizt, was es an afrikanischen Einflüssen gibt. Und das an sich meist unterkühlte Hamburger Publikum machte auch brav mit. Es gab viele Dschungelstimmen bei den Zuschauern zu hören, die sich nicht scheuten, den Affen zu machen, denn solche Laute waren gefragt. Erst durch dieses Konzert konnte ich in etwa nachvollziehen, wie es bei Brainwashed zu Rassismusvorwürfen gekommen ist. Man sollte schon einmal darüber nachdenken, wie man mit anderen Kulturen umgeht. Oder das ist eben gerade ein Akt von gegenseitiger Integration. Nun gut, als Fazit kann man nur damit schließen, dass es ein sehr schönes Konzert war.
*In diesem Zusammenhang bewusst so gewählt.
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2 x 3 macht 4 - widdewiddewitt und 3 macht 9e !! Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt .... Hey - Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla-hopsasa Hey - Pippi Langstrumpf - die macht, was ihr gefällt. Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus ein Äffchen und ein Pferd, die schauen dort zum Fenster raus. Ich hab' ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd, und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1x1 gelehrt. 3 x 3 macht 6 - widdewidde Wer will's von mir lernen ? Alle groß und klein - trallalala lad' ich zu mir ein. |
Als es dem kleinen Monster schon wieder besser ging und mir noch, besuchten wir Pippilotta Rollgardina Victualia Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, nahmen auf Königsstühlen sitzend an ihren Abenteuern teil, die nicht nur für kleine Monster sehr unterhaltsam waren. Da konnte man sehr gut darüber hinwegsehen, dass Pippi Langstrumpf gar keinen langen Strümpfe trug - die Doc Martens waren natürlich in Ordnung.
Anschließend ging's zur Freundin vom kleinen Monster, deren Eltern sehr überrascht waren über unseren Besuch. War doch gar keine Geburtstagsfeier geplant gewesen und auch kein Wort über die Einladung gesagt worden. Nichtsdestotrotz wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Es gab Einblicke in die afrikanische Küche und auch reichlich Kostproben. Ob der Unmengen, die gekocht wurden, war ich sehr verwundert. Und auch über eines der anscheinend wichtigsten Gewürze: Maggi. Es gab aber auch ausreichend exotische Zutaten, bei denen ich erst einmal herausfinden muss, ob es dafür überhaupt deutsche Namen gibt. Noch bin ich allerdings nicht sehr an Essen interessiert ...
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Edit: Die Rezeptur kann natürlich gern übernommen werden.
Zu privaten Zwecken! Auf geschäftlicher Ebene gehe ich mindestens von einer Gewinnbeteiligung aus.
Speziell ist hiermit die Favorita Apotheke (Favoritenstraße 213, Wien) gemeint, die hier gerade nach einer Rezeptur für einen Erkältungstee gegoogelt hat.
Ich habe ebenfalls keine Mühen für die Glückwünsche gescheut: wahre Knochenarbeit!
Ihr Kinderlein kommet. Hach, ich bin ja so gespannt, ob sich dieses Jahr auch wieder jemand hertraut. Diesmal liegen die Gaben schon bereit.
Zu entdecken gab es auch dieses Jahr wieder sehr viel, so konnte man u.a. "Die Allee der Schlaflosigkeit" entlangwandeln, umgeben von Engelstrompeten und Schwärmen von Hummeln. Auf ethnopoetischer Spurensuche wurde (dies leider nicht real) das Angebot der Marktstände für Magiebedarf in Lomé (Togo) beäugt. Wenn man kopflastige Probleme hat, soll es übrigens helfen, sich ein Huhn an den selben zu binden. Zwischen Trauma, Tod und Trallalla wurden albträumflimmernde Kinderzimmer besucht, um die sich vermummte Gestalten flackernd postierten bzw. darnieder lagen und 1000 Morgentodde starben.

... soll es werden - das neue Lebensjahr!
Wenn ich mir so ansehe, was ich wieder an Aufträgen zu erledigen habe, kann ich mir sehr gut denken wie das gemeint ist. Die Zeit brennt schon wieder unter den Nägeln und über Mangel an Abwechslung kann ich auch nicht klagen. Auch die oftmals gruseligen Wünsche auf den Innenseiten der Karte werden so verständlich ...
